Halle der Erinnerung

beerdigungen-mit-kreuz-und-kerzenDiese Halle der Erinnerung wird leider erst nach 100 Jahren eröffnet. In den letzten 100 Jahren sind viele Mitglieder verstorben, die alle einer Erwähnung verdient haben. In Zukunft wird jedes verstorbene Mitglied hier aufgeführt. Auch wenn es nur der Name und Datumsstatistiken sind. Jeder, auch der keinen Schreiber hatte wie die nachfolgend aufgeführten Personen, hat es verdient erwähnt zu werden. Was die letzten 100 Jahre verpasst wurde, wird für die Ewigkeit erwähnt.

Diese Erwähnung der Verstorbenen soll auch nach hinten ausgebaut werden. Ich bitte um Mitteilung der Daten für alle noch bekannten und nicht mehr bekannten verstorbenen Mitglieder

Friede der Seele aller Verstorbenen

Verstorben
Nachname Vorname Geburtsdatum Eintritt
08.11.2020 Strauch Manfred 15.04.1943 01.09.1953
02.08.2020 Richter Uwe 23.12.1961 01.09.1969
30.06.2019 Helminski Klaus 12.06.1942 01.02.1954
06.01.2019 Sowitzki Ralf 1950  
17.05.2018 Stroese Werner 27.02.1956 01.07.2001
18.11.2018  Kwasigroch  Moritz 13.09.1999 07.09.2011
09.04.2017 Hochmuth Mario 15.03.1961 01.04.2001
2016 Thiemann Christopher 17.10.1997 19.09.2003
29.10.2014 Grunwald Herbert 10.03.1937 01.10.1953
30.06.2012 Sudrawitz Dagmar 25.03.1957 01.01.2009
03.06.2005 Borchert Kurt 04.04.1936 1965
28.02.2004 Gutwillinger Angelika    
2004 Arnold Herrman 1911 1922
2001 Spallek Herbert 1930 1948
16.05.1989 Papperitz Bodo    
16.05.1989 Kuntze Sebastian    
  Treppmacher Brigitte    
  Treppmacher Dieter    
  Braatz Ingo    
  Wolff Herbert    
  Borchardt Günter    
  Borchardt Edith    
  Benkert Herbert    
  Schlegel Siegfried    
  Wöllner Paul    
  Scheiwe Hansi    
  Haase Werner    
  Mulack „Hanne“    

 

Manfred Strauch 15.04.1943 – 08.11.2020

Manfred Strauch
„Manne“ Strauch ist am 01.09.1953 mit 10 Jahren bei uns im Verein eingetreten. Er durchspielte alle Jugendmannschaften, trat anschließend für die 1. Herren, später dann die Senioren, Altliga und die Ü 50 an. Sein Herz schlug weinrot. Auch nach seiner aktiven Spielzeit war er regelmäßig bei den Spielen der 1. Herren anzutreffen.

Jetzt nach 67 Jahren Mitgliedschaft hat er uns für immer verlassen.
Ehre seinem Andenken.

 

Uwe Richter 23.12.1961-02.08.2020

Richter, UweUwe Richter ( verstarb mit 58 Jahren ) – ließ sein Herz über 50 Jahre für Ama schlagen.
Uwe Richter trat am 01.09.1969 mit 8 Jahren im Verein ein
und blieb der Ama bis zu seinem Tode treu.
Uwe durchspielte die Jugendmannschaften und erkämpfte sich anschließend einen Stammplatz in der 1. Herren, wo er über Jahre als technisch versierter und kampfstarker Verteidiger spielte.

Auch in allen anderen Mannschaften half Uwe aus. Nach seiner Karriere in der 1.Herren spielte er fest bei der 3. Herren weiter. Diese spielte zum damaligen Zeitpunkt in der Verbandsliga (höchste Klasse Berlins). Er prägte diese erfolgreiche Zeit der 3. Herren erheblich mit.

Aber nur „Spielen“ reichte Uwe nicht. Und so übernahm er über die Jahre mehrere wechselnde Ehrenamtliche Tätigkeiten im Verein, wie Schiedsrichter, Jugendbetreuer sowie den 3.Vorsitzenden. Wann immer er gebraucht wurde, übernahm er viele Arbeiten bei Sommerfesten, Turnieren, Weihnachtsfeiern usw. Eben alles was so anfällt.

Leider konnte er die goldene Ehrennadel mit Schild, 50 Jahre Mitgliedschaft, bedingt durch seine Krankheit 2019 nicht Persönlich auf der Jahreshauptversammlung in Empfang nehmen. Diese ist ihm aber im kleinen Kreis übergeben worden.

Uwe Richter verstarb nach langer schwerer Krankheit am 02.08.2020.

Uwe im herzen vereint und unvergessen werden wir uns immer an Dich erinnern.

 

Kurt Borchert 1936 – 2005

kurt-borchert„Kutte“ Borchert gehörte den Amateuren seit 1965 an. Zuerst war er aktiver Fußballer, anschließend viele Jahre Betreuer verschiedener Mannschaften. Bis zuletzt betreute er noch die Seniorenmannschaft. Er war immer da, wenn man ihn benötigte.

Natürlich brachte Kutte auch seine Söhne zu den Berliner Amateuren. Martin spielte jahrelang für unseren Verein, ist aktuell aber nicht mehr dabei. Herbert Borchert ist ebenfalls jahrelanges Mitglied, spielte in der Altliga und ist heute immer noch als Betreuer und Spieler der Altliga sowie als Vorstandsmitglied  aktiv.

Kutte, du bist noch einer der echten Amateure, die alles für ihren Verein getan haben.
Wir werden dein Andenken in Ehren halten.

 

herrman-arnoldHerrman Arnold 1911 – 2004

Hermann Arnold (er wurde 93 Jahre alt) – 83 Jahre ein Leben für die Berliner Amateure

Wenn ein Amateur von einer Instutition bei uns im Verein spricht- kann er eigentlich nur den „ollen Hermann“ meinen.

Die Liebe zu unserem Verein begann 1922. Als 11 jähriger trat er unserem Verein bei und ist ihm bis zu seinem Tode  treu geblieben. Hermann ist nicht irgend ein Mitglied, nein sein Leben bedeutet von frühester Jugend an ehrenamtliche Vereinsarbeit. Es ist ihm immer wichtig gewesen für andere da zu sein, zu unterstützen und die Begeisterung für unseren Verein an Jüngere weiterzugeben.

Schon vor dem zweiten Weltkrieg begeisterte er sich für die Jugendarbeit in unserem Verein. Er war einer der ersten Jugendbetreuer. Während des 2. Weltkrieges war es einer seiner wichtigsten Aufgaben den Kontakt mit den Vereinskameraden aufrecht zu erhalten, was ihm auch vorzüglich gelang. Nach dem Krieg war er einer der Ersten, die alle wieder zusammen führte und das Vereinsleben mit anderen Freunden wieder in Schwung brachte.

In den 50ziger Jahren stellte er sich dem Verein voll und ganz zur Verfügung, um die „Kleinen“ Amateure im schmucken weinrotem Dress zu sportlichen Erfolgen zu führen. Bis zum Ende der 60ziger Jahre hat er sich dem Ehrenamt in unserem Verein gewidmet.

Aber das Wichtigste in den ganzen Jahren, war der Kontakt zu der Fußball Woche. Es gab seit den 30ziger Jahren keine Ausgabe, wo nicht eine kleine Randnotiz über unseren Verein in der FuWo stand. Unter „AR“ war viel über das Vereinsleben unseres geliebtem Clubs zu finden. Alles wurde ausgeschnitten, archiviert und für die Nachwelt sauber aufgehoben. Jedes Ereignis war zu finden, auch wenn es nur eine Kleinigkeit war, wurde dies erwähnt. Nicht genug dessen, auch bekam ein Jeder eine Kopie seines Schreibens an die FuWo. Die Spiele wurden in Form von Spielberichten an alle Bekannten und Unbekannten versandt. Es musste die Mannschaftsaufstellung vorhanden sein, die Torschützen und wenn möglich noch alle Zuschauer die erkannt wurden. Und das schöne daran , diese Tradition hatte er bis zu seinem Tode aufrecht erhalten. Fast alle bekamen am Dienstag ein Schreiben vom „ollen Hermann“, mit allen wichtigen Resultaten und Geburtstagen unseres Vereins.

Über 30 Jahren besuchte er regelmäßig die Weihnachtsfeiern unseres Vereins. An diesen Tagen leuchten die Augen und ein 93jähriger kann mit Begeisterung, mit vielen Kindern aus verschiedenen Ländern das Weihnachtsfest in unserem Verein begehen. Auch hier wird alles schriftlich festgehalten und ein Jeder bekommt eine Kopie der schönsten Tage in unserem Club.

Immer waren wir „verpflichtet“ Sonntagsabend in Friedenau anzurufen, um alles Neue über die Jugend und Erwachsenen durchzugeben.

Lieber Hermann,
wir möchten uns für 82 Jahre Vereinstreue und Ehrenarbeit für unseren Verein bedanken. Leider konnten wir deinen 100. Geburtstag nicht mehr feiern. Darauf hatten sich schon alle gefreut, die Du in den Jahrzehnten in unserem Verein betreut und viele schöne Stunden damit bereitet hattest.

Du kantest noch die Gründer unseres schönen Vereins. Warst selbst fast von Anfang an dabei. Auf ewig wirst du in den Geschichtsbüchern des Vereins vorhanden sein. Ohne Arnold hätte es nicht diese Amateure gegeben.

Auf Ewig    Herrman Arnold.


 

 

Herbert Spallek 1930 – 2001

herbert-spallekHerbert Spallek war jahrzehntelang ein Amateur wie er im Buche steht.

Im Jahre 1948 trat er als 18 jähriger in den Verein ein und spielte in diversen Mannschaften. Ob als Ballwart, Wäschewart oder Schiedsrichter, er war sich für nichts zu schade. 1967 wurde er schließlich wegen seines großen Einsatzes für den Verein zum 1.Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt führte er bis1975 aus. Bis dahin ließ er es sich nicht nehmen auch aktiv den Ball zu treten, und war danach auch stets bei den Spielen zu sehen.
1970 erhielt er vom Verein die Ehrennadel in Silber als Anerkennung für 20 jährige Mitgliedschaft.Auch die Feierlichkeiten zum 50 jährigen Bestehen der Berliner Amateure im Jahre 1970 wurden unter seiner Führung als 1.Vorsitzender gestaltet und blieben unvergessen.
Für seine Leistungen erhielt er 1974 die Bronzene Ehrennadel des VBB für seine Verdienste um den Berliner Fußballsport. Auch Herbert Spallek  gehörte zu den Amateuren, der die Ära Hermann Arnold erleben durfte.Lange arbeitete er mit ihm zusammen und erhielt auch stets die berühmten Berichte von Hermann.

Er brachte  seinen Sohn Bernd 1959 als 9 jährigen in den Verein, der bis 1973 dort aktiv , u.a.auch unter Hermann Arnold spielte. Letztendlich wurde die gesamte Familie von seinem Sportsgeist angesteckt. So spielten seine Brüder Helmut und Klaus, sowie sein Schwager Klaus Binder jahrzehntelang für die Amateure. Und selbst die Frauen konnte er in seinen Bann ziehen. Beim traditionellen Vatertag in den siebzigern arrangierte er ein Spiel der Frauen und war unbewusst ein Vorreiter des heutigen Frauenfussballs. Auch hier stellte er seine Ehefrau Christel, seine Schwester Helga, ja und sogar seine Mutter Hedwig auf, die als älteste das Tor hüten musste. So sorgte er im Verein auch stets für Abwechslung und Spass.

Die freudige Nachricht, dass seine Urenkelin Jasmin aktiv bei SC Wacker 21 bei den C-Mädchen Fussball spielt, konnte Ihm leider nur noch kurz vor seinem Tode erzählt werden. Gerne wäre er als Zuschauer dabei gewesen.

Herbert Spallek verstarb im Alter von 71 Jahren an einer schweren Krebserkrankung.

Wir danken Dir  für die jahrzehntelange Arbeit  bei den Berliner Amateuren. Du hast viel  Freizeit  dem Verein geopfert, und warst immer da wenn man Dich brauchte.